Neil Diamond and Burt Bacharach
Da sieht man mal, über welche Umwege man im Internet manchmal auf neue Infos kommt. Spiegel Onine gehört z.B. zu meinen täglichen Anlaufstellen. Da les ich doch heute einen Artikel über Burt Bacharach. Ich erinnerte mich, daß er, zumindest früher, einige Scheiben für Neil Diamond arrangiert hat. So führte mich mein nächster Weg auf Wikipedia um dies nachzulesen. (eigentlich hätte ich ja nur aufstehen müssen und im CD-Schrank danach zu stöbern, aber ich war einfach zu faul *g*)
Nun ich fand die Info dort nicht, allerdings las ich was seeeehr interessantes:
2005 erschien Neils jüngstes Album »12 Songs«. Produziert Rick Rubin, der zuvor schon die letzten 5 Studio-Alben von Johnny Cash produziert und für dessen Comeback gesorgt hat, ist dieses Album ein weiterer Meilenstein in Neils Karriere. Mit sparsamen Arrangements und von dem »Schmalz« ,der in vielen seiner früheren Lieder durchkommt, befreit, präsentiert sich Neil in neuem Gewand. In »Delirious Love« (mit Brian Wilson -Beach Boys aufgenommen) zeigt Neil, dass die Kombination Diamond und »Surf - Musik« durchaus klappt, »Hell Yeah« ist etwas wie seine Version von Frank Sinatras »My Way«, ein Rückblick auf sein Leben(swerk): »So if they ask you when I’m gone, Was it everything he wanted?, When he had to travel on, Did he know he’d be missed?, You can tell them this -Hell yeah he did!« Neil weiss, sollte er eines Tages nicht mehr da sein - er wird vermisst werden.
Und jetzt muss ich mal gucken, ob ich irgendwo in Amerika eine Quelle finde, wo ich die Scheibe bestellen kann. In Amazon ist sie zwar auch schon eingetragen, aber mit einer Lieferzeit von 4-6 Wochen. Interessant ist auch dieser Artikel:
Wer sich besser auskennt, weiß aber, dass er viele heiße Songs geschrieben hat, die u.a. von den Monkees (I m A Believer), Deep Purple (Kentucky Woman), Elvis (Sweet Caroline) und Johnny Cash (Solitary Man) gecovert wurden. Neil Diamond ist mit seiner Reibeisenstimmen ein markanter Interpret und zumindest sein Output bis 1975 ist trotz mancher Untiefen für Liebhaber amerikanischer Songwriterkunst eine Entdeckung wert. Viele Rockfans haben irgendwo das famose 72er Live-Album »Hot August Night« im Schrank, das als Best Of bezeichnet werden kann. … mehr
Hier ist noch ein sehr langes Interview mit Neil Diamond zu hören, u.a. auch über die neue Scheibe.



